Der Traum vom Ewigen Leben

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U.S. Edition Korean Edition



The Dream of Eternal Life. Biomedicine, Aging and Immortality. ENGLISH TEXT
Der Traum vom Ewigen Leben. Die Biomedizin entschlüsselt das Geheimnis des Alterns.

  • Erste Auflage, Hardcover (Kindler, 1998): 288 Seiten, 16 z.T. farbige Fotos - 13 x 21 cm - Efalin
    ISBN 3-463-40338-2; 44,90 DM (41,50 SFr, 328,- ÖS)
  • U.S. Edition, Hardcover (Columbia University Press, 2002) ENGLISH TEXT
  • Neue, durchgesehene, aktualisierte Ausgabe, Taschenbuch (Reclam Leipzig, April 2002)
    ISBN 3-379-20029-8, EUR 11,90 (Österreich EUR 12,30; SFr 21,60)

U.S. Edition/English text

Das Buch ist von jeder Universitäts- und Stadtbibliothek und über Subito ausleihbar über die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZBMed Köln), Signatur des Buches: 1999 A 3666. Eine Fach-Arbeit dazu gibt es hier (click).

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Stimmen zum Buch

"Bis zum Jahr 2050 werden wir genügend Kenntnisse haben, um biologisch unsterblich zu sein", sagen Wissenschaftler der amerikanischen Yale University. Was steckt hinter dieser Behauptung? Auf welche Fakten stützt sie sich? Der Biologe Mark Benecke beantwortet diese Fragen mit Witz und Verve in seinem hochaktuellen Wissenschaftsreport. medizin heute, 7/98

Den Tod vor Augen, dem Leben auf der Spur: Der Biomediziner Mark Benecke fragte sich, ob Unsterblichkeit ein erstrebenswertes Ziel der Evolution wäre. Sechs Jahre lang suchte er nach Antworten, sprach mit einem Russen, der sich zusammen mit Algen in einen Metallkessel einsperren ließ, und mit acht Bionauten, die zwei Jahre lang isoliert unter einer Glaskuppel lebten. Er untersuchte die Totenkulte verschiedenster Völker - von der Einbalsamierung im alten Ägypten bis zu den Baumbestattungen in Neuguinea. Die Ergebnisse hat er in dem Buch "Der Traum vom Ewigen Leben" (Kindler Verlag, München) zusammengefaßt. Darin beleuchtet er, was die Wissenschaft an Rezepten und vermeintlichen Rezepten für die Lebensverlängerung zu bieten hat. Altbekannte Empfehlungen - von Sport bis Vitaminen - gehören ebenso dazu wie Zukunftsmethoden - von Klonen bis Gehirnverpflanzung. Süddeutsche Zeitung, 1.5.1998

In fünf Kapiteln spannt der Autor einen lehrreichen Darstellungsbogen, in welchem er "dem Lebensprogramm in die Karten schaut." So erfährt der Leser viel Wissenswertes, unter anderem über das Phänomen, warum Menschen, die dem Tod knapp entronnen sind, von denselben Empfindungen berichten, ferner über Erbinformationen, die älter sind als der Mensch, und über "Makrobiotik", die medizinische Kunst, Leben zu verlängern. Geschichtliches und Mythen über die Unsterblichkeit werden ebenso zur Sprache gebracht wie verschiedene Krankheiten, die schnelles Altern zur Folge haben. Der Morgen, 4.12.1998

Den "Traum vom ewigen Leben" zu schildern hat sich der deutsche Biomediziner Mark Benecke zur Aufgabe gemacht. Denn wer weiß schon, daß manche Zellen ewig leben und deshalb unseren Tod bedeuten, Krebszellen oder Bakterien zum Beispiel? Oder wem ist bewußt, daß unser komplexer Organismus nur deshalb wächst und gedeiht, weil sich unentwegt einzelne Zellen in den Selbstmord stürzen, zum Beispiel dann, wenn sich beim Embryo die Schwimmhäute zurückbilden, damit Finger entstehen?
All dieses Wissen kommt in vielen populären Büchern zu kurz, besonders in jenen, die sich darauf beschränken, Pillen für die ewige Jugend anzupreisen. Benecke informiert dagegen seriös über die biologische Notwendigkeit der Vergänglichkeit allen Lebens. Sie erklären, warum der Tod sich zwangsläufig aus unserer Vermehrungsstrategie ergibt. (...) Den deutschen Biologen, der derzeit als Rechtsmediziner in New York arbeitet, interessieren weniger die physiologischen Folgen von Alter und Vergreisung, sondern vor allem die unzähligen Methoden der Menschen, sich der Endlichkeit und Begrenztheit ihrer Existenz entgegenzustemmen. Die Zeit, 18.6.1998

Wir täten gut daran, uns trotz allen Strebens darauf zu besinnen, daß gerade die Endlichkeit unser Leben so kostbar macht. Mark Benecke wird nicht müde, in seinem Buch immer wieder darauf hinzuweisen - ohne dabei ins Pathetische zu verfallen. Ganz im Gegenteil: Benecke beschreibt selbst komplexeste Zusammenhänge auf eine derart erfrischende und anschauliche weise, daß es wirklich Spaß macht, ihn gedanklich zu begleiten. Selbst wenn er als gestandener Biologe keinen Platz für die menschliche Seele läßt, ist es mehr als ein Buch über naturwissenschaftliche Fakten. Es geht auch um Kulturgeschichte, um Ökologie und um Bioethik angesichts der technischen Möglichkeiten unserer Zeit. Saarländischer Rundfunk, 18.9.1998

Als Maden-Gutachter gegen den wegen Totschlags an seiner Frau zu acht Jahren verurteilten Pastor Klaus Geyer wurde der Biologe Mark Benecke bekannt. Jetzt veröffentlichte der Kölner Forscher (mit Arbeitsplatz in New York) das Buch "Der Traum vom Ewigen Leben". Sein Wissenschaftsreport entschlüsselt das Geheimnis des Alterns. (...) Er besuchte Firmen, die Menschen nach deren Tod einfrieren, recherchierte über Gen-Schaf Dolly, Hirntod und Frischzellenkuren. Verblüffende Einsichten sind das Resultat dieser Arbeit. - Wissenschaft, spannend verpackt. Bild am Sonntag, 9.8.1998

Warum, fragt der Autor zu Beginn seines hochaktuellen Wissenschaftsreports, müssen wir überhaupt altern und sterben? Die Suche nach einer Antwort führte ihn nicht nur in die Labors der Entwicklungsbiologen, sondern auch nach Rußland und Amerika, wo er mit Wissenschaftskollegen über deren eigene Experimente zur Klärung dieser Frage sprach. Kölnische Rundschau, 3.7.1998

Der Autor äußert Zweifel, ob die Moral dem menschlichen Drang, das technisch Machbare auch zu machen, Einhalt gebieten wird. Und so beschränkt er sich darauf, die unerwünschten "Nebenwirkungen" emotionslos zu durchleuchten, die solches Tun im biologischen Bereich haben kann für den einzelnen Betroffenen wie für den Fortbestand der Menschheit schlechthin. Tiroler Tageszeitung, 11.11.1998

Benecke staunt über die "Unbekümmertheit", mit der sich heute Naturwissenschaftler auf das Gebiet der letzten Fragen wagen: Warum leben wir? Warum sterben wir? Als Alternative zu den Antworten, die Religion, Philosophie und Dichtung bereithalten, will Benecke die Frage nach dem Sinn des Lebens und Todes so beantworten, "wie es Wissenschaftler aus Erfahrung am liebsten tun: mit der einfachsten erkennbaren Erklärung." (...) Benecke kommt in seinem spannenden, flüssig geschriebenen Report zum eindeutigen Schluß: "Gäbe es das Sterben nicht, käme die Evolution zum Stillstand. Unsterblichkeit würde den endgültigen Tod der Arten bedeuten." Ärztemagazin, 30.9.1998

Der Biomediziner Mark Benecke setzt sich auf die Spur der Unsterblichkeit und führt den Leser gekonnt und unterhaltsam in seinem soeben veröffentlichten Buch "Der Traum vom ewigen Leben" durch die verschlungenen Pfade der verschiedenen Überlebensstrategien. Hier kommen Hufeland mit seiner Makrobiotik, aber auch moderne Sportmediziner und Hochbetagte zu Wort. Benecke schildert Möglichkeiten und Grenzen der Genmanipulation, inklusive eines Rezepts zur Bereitung von DNA aus Bananenmatsche und Salz. Auch den Erfahrungen der Bionauten mit ihrer künstlichen Biospäre unter Glaskuppeln in der Wüste Arizonas hat Benecke ein spannendes Buchkapitel gewidmet. Ärztliche Praxis, 9.10.1998

Ein anregendes und informationsreiches Buch, wirklich. Frau und Mutter 11/98

"Madendoktor" wird er im Volksmund genannt oder auch "Wurmprofessor". Mark Benecke wurde über Nacht berühmt, als er dem Beienroder Pastor Klaus Geyer vor Gericht das Alibi zerstörte. (...) In seinem Buch dokumentiert der Wissenschaftler, daß ihn weit mehr als nur Autopsien beschäftigt. Darin untersucht Benecke den "Traum vom ewigen Leben". Mit der Einsicht eines Biomediziners und den Gedanken, die "nicht ausbleiben, wenn man dem Tod täglich ins Auge sieht", klopft er die Möglichkeiten ab, die die Grenzen des normalen Lebens zu sprengen versuchen. Das ergebnis ist ein hochaktueller Wissenschaftsreport mit überraschender philosophischer Tiefe.
Sechs Jahre trug Benecke Fakten zusammen. Ob die Erkundung des Weltraums, Klonierung, Organverpflanzung, Gentherapie, Frischzellenkur, Biorhythmus, Sport, Vitamine oder das Hormon Melatonin, Benecke beleuchtet alles, was die Wissenschaft heute an Rezepten zur Lebensverlängerung bietet. Dann aber kommt er zu dem Schluß, daß der Wunsch nach weigem leben natürlichen Grundsätzen zuwiderläuft. "Leben und Tod sind nun einmal nicht entkoppelbar."
Im Gerichtsmedizinischen Institut von New York ist der Tod allgegenwärtig. Blutspuren, Gewebe, Gliedmaßen und andere Überreste von 60 bis 70 Toten, die meisten ermordet, erschlagen, vergewaltigt oder auch bis zur Unkenntlichkeit verwest, passieren täglich sein Labor. Da müsse man den Blick fürs Ganze bewahren, sagt Benecke, "um nicht zugrunde zu gehen."
Das gelingt ihm mit den Augen des Biologen: "Das menschliche Leben ist weder das Wichtigste auf der Erde noch der Mittelpunkt des Universums, sondern es ist als winziger Teil eingebettet in das atemberaubende Zusammenspiel alles Lebendigen." Stuttgarter Nachrichten, 11.4.1998

Eine sehr lesenswerte und grüdliche Rezension findet sich in Psychologie heute, Februar 1999 -- bitte anklicken.
Hier gibt's mehr zum Altern (click): Artikel zum Altern


Mark Benecke, Ph.D., Certified & Sworn In Forensic Biologist, International Forensic Research & Consulting, Postfach 250411, 50520 Cologne, Germany; E-Mail: forensic@benecke.com, www.benecke.com, Emergency Phone +49-173-287-3136, FAX +49-221-660-2644.