Mordmethoden
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[About Mark Benecke ENGLISH TEXT
[Kirkus Review of Murderous Methods ENGLISH TEXT
Mark Benecke
Mord-Methoden* (Murderous Methods)
Ein deutsch-nordamerikanischer Pitaval des 20. Jahrhunderts
* Der Buch-Titel stammt vom Verlag, nicht vom Autor. Es geht um spannende, verzwickte, tragische, lustige und seltsame Kriminalfälle (Sammlung von Kriminalfällen = Pitaval).
Kriminologie für jedermann, 25. April 2005
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Haltern am See, NRW Deutschland
Ich muss gestehen, ich war anfangs ein wenig skeptisch, habe ich doch schon zuvor zahlreiche Bücher gelesen, dessen Inhalt in die gleiche Richtung ging. Nach Lesen von Mordmethoden muss ich sagen: Ich bin absolut begeistert: Es ist wahrhaftig ein Buch für jedermann. Auch Leser, die ihr täglich Brot nicht mit Dingen verdienen, die sich an die Inhalte des Buches anlehnen,werden keine Schwierigkeiten haben, den Ausführungen zu folgen. Es ist höchst interessant, Kriminalfälle aus Sicht des Autors zu erleben, wo man sie bisher doch meistens nur aus der BILD kannte.
Endlich mal etwas Neues !!!, 25. Juli 2003
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Berlin, Berlin Deutschland
Bin seit meinem 12.Lebensjahr interessiert an allem, was es auf diesem Gebiet zu lesen gibt.
Angefangen von Prokop, Dürwald, Thorwald, Douglas, Ressler u.a.jetzt zu Mark Benecke.
Leider oft in der herkömmlichen Literatur zu vieles, was sich wiederholt.
Bei Mark Bennecke endlich mal neue Informationen!!!
Wer sich für dieses Gebiet begeistert, sollte das Buch lesen!
Meine wärmste Empfehlung!
Super..., 16. Juli 2003
Rezensentin/Rezensent: foofighter1 aus Berlin
Endlich, ein Buch das verständlich aber nicht oberflächlich die Geheimnisse der Rechtsmedizin veranschaulicht. Habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Auch sehr gut ist Benecke's
Der Traum vom ewigem Leben. Dieses Buch lohnt sich für Interessierte wirklich!!!!
Sehr gut!
Kurzweilig und interessant, 22. Mai 2003
Rezensentin/Rezensent: Ulrike Baumann aus Krefeld Germany
Forensische Erkenntnisse und Methoden so aufzubereiten ist auch eine Methode. Natürlich bleibt der Schaueffekt nicht auf der Strecke. Es ist ein wenig wie in einer Freakshow in der der Zuschauer sich ruhig abgestoßen fühlen darf und dennoch
voll am Geschehen bleiben kann, ohne eine gewisse Stufe des Unangenehmen überschreiten zu müssen. Also sozusagen
etwas für die Exibitionisten und dabei mit vollem Unterhaltungswert. Und geben wir es zu manchmal wollen wir
einfach nur unterhalten werden. Herr Benecke hat das mit einem brillanten Erzählstil geschafft, denn was sagt
er selbst, nichts kann langweiliger für unbedarfte Zeugen/Leser sein als eine Ausweitung wissenschaftlich
verklausulierter Erkenntnisse. Danke das wir das nichtverstehende Laienvolk bleiben dürfen ohne uns dafür schämen
zu müssen.
Sehr gut! Super!, 3. Mai 2003
Rezensentin/Rezensent: Anja Edelmann aus Leipzig, Deutschland
Großes LOB an den Madendoktor!!!
Dieses Buch ist einfach klasse! Spannend und fesselnd geschrieben, man möchte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen!
Andererseits kann einem auch das Gruseln kommen, wenn man bedenkt, dass die von Mark Benecke geschilderten Kriminalfälle auf wahren Begebenheiten beruhen.
Besonders interessant fand ich auch die Geschichte, bei der man mit Hilfe von Pollen aus den Skeletten des Massengrabs in Magdeburg die Täter ermitteln konnte.
MORDMETHODEN ist einfach ein rundum gelungenes Buch, verständlich und sehr EMPFEHLENSWERT!!!
Wow! 22. April 2003
Rezensentin/Rezensent: Adrienne H. aus Frankfurt a. M.
Über alle möglichen inhaltlichen Eigenheiten und spannungsgeladenen Details haben sich meine "Vor-Schreiber"
schon zur Genüge ausgelassen.Mein Tipp ist: Sofort kaufen...übers Wochenende damit zu Hause einschließen...Telefon und Klingel abstellen...
für Zartbesaitete: jemanden zum "Notfall-Händchenhalten" organisieren...für Hard-core-Leser: Gulasch oder Hackfleischbrötchen zum Nebenbei-Verzehr
bereitstellen... in einem Rutsch durchlesen und... !!Wow!!
Spannend und interessant! 20. März 2003
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Köln
Dieses Buch ist so spannend, ich habe es an einem Wochenende gleich verschlungen,
so spannend, dass man es nur ungerne wieder zur Seite legt, ausserdem ist
es sehr interessant einmal ein wenig hinter die Kulissen einer forensischen
Ermittlung zu blicken und wenn dies dann auch noch für den Laien gut
verständlich ist, kann man das Buch gut weiterempfehlen.
Besonder der Lindbergh Fall
hat mich echt gefesselt, man will einfach wissen, was wirklich passiert ist
und wie die Ermittlung erfolgreich endete.
Empfehlenswert!
Mordmethoden, 15. Januar 2003
Rezensentin/Rezensent: holgergentgen aus Halle/Saale, Sachsen-Anhalt
Deutschland -- Zuersteinmal muss ich
meine Begeisterung für dieses Buch zum Ausdrück bringen. Mir hat
es sehr viel Spaß bereitet dieses Buch zu lesen. Es ist leicht verständlich
geschrieben und ist somit auch für Leihen zu empfehlen. Es verbindet
auf eindrucksvolle Weise mehre Dinge miteinander. Zum einen ist es Interesant
etwas über die Arbeit von Menschen wie Mark Benecke zuerfahren. Zum
Zweiten bietet es teilweise einen wunderbaren geschichtlichen Abriss und
zum Dritten ist es verdammt spannend die Mordfälle und deren Auflösung
zu lesen. Somit kann ich dieses Buch nur absolut empfehlen. H. Gentgen
Auch für Krimifreunde!, 19. Dezember 2002
Rezensentin/Rezensent: Tanja Kotowski aus Hürth
-- Auch wer keine Ahnung von
Biologie hat, selber nicht in Leichen rumstochern möchte, sollte sich
dieses Buch mal einverleiben (bevor es einen einverleibt!). Spannender, interessanter
und fesselnder kann auch auch ein Agatha Christie oder Stephen King nicht
sein! Und wird man sich bewußt, dass die Fälle keineswegs erfunden
sind, dann wirds erst richtig gruselig...!
Wenn alle Lehrbücher so geschrieben wären, gäbe es nie
wieder ein Problem mit der Pisa-Studie!
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent -- Das ist ein wirklich sehr anspruchsvolles, interessantes, spannendes und auch gruseliges Buch! Allein der Name macht einen schon neugierig und das, was man lesen will kriegt man auch zu lesen und deswegen kann ich das Buch wirklich empfehlen!!!
"Einfach elementar, mein lieber Dr. Benecke", 14.
November 2002
Rezensentin/Rezensent: Ruth Gustloff aus Köln
--"Wenn man alles Unmögliche ausschliesst, so muss das einzig Übriggebliebene
zwangsläufig das Richtige sein." So, oder so ähnlich war die
Maxime des bekanntesten Privatdetektivs Sherlock Holmes. Schade nur, daß
der Mann, der alle Fälle nur auf Grund seiner Beobachtungsgabe löst,
eine Romanfigur von Arthur Conan Doyle ist...
Dafür müssen dann in der der Realität aber solche
Experten wie Mark Benecke ran. Denn wie auch
im Roman "Scotland Yard", weiß die Polizei nicht immer weiter und
sucht Hilfe. Mark Benecke zeigt in seinem inzwischen 3. Buch, die Verfahrensweisen,
dieser Experten und erklärt auch anhand von Beispielen seiner kriminalbiologischen
Vergangenheit, wie die "harten Nüsse" bearbeitet und schliesslich,
im besten Fall, noch gelöst werden.
"Mordmethoden" ist leicht verständlich, ohne grosses fachchinesisch
und wirklich lohnenswert zu lesen, besonders, wenn man mal hinter die
Kulissen der Verbrechensbekämpfung schauen will. "Einfach elementar,
mein lieber Dr. Benecke!"
Sternstunden und Abgründe der Kriminalistik,
2. November 2002
Rezensentin/Rezensent: Lisa Fuss aus Stuttgart --
Außer anhand eines kurzen Ausfluges zur immer gern erwähnten
Ameise am Schuh des Pastor Geyer erfahren die
Leser zur hochinteressanten Kriminalbiologie
eigentlich nicht viel - dafür aber jede Menge anderes über
kriminaltechnische Untersuchungen anhand mannigfacher berühmt-berüchtigter
Kriminalfälle vom Beginn des letzten Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
Und diese Real-Krimis wechseln sich munter ab mit Exkursen über
allerhand skurril-wissenswertes: da geht es z.B. um den Ehrbegriff
in verschiedenen Kulturen, die Technik der Gesichtsnachbildung anhand
eines Schädels oder den Einsatz von Leichensuchhunden. Denn von
Mord-Methoden (und bei diesem Titel denken die meisten wohl an Schlachterszenarien)
handelt dieses spannende Lesebuch so gut wie gar nicht - allerdings sind
die sachlich, aber stets mit Augenzwinkern erzählten Fall- und Ermittlungsberichte
durchaus nicht einfach ein erneuter Aufwasch längst bekannter Fakten,
sondern in ihrer gründlich recherchierten Ausführlichkeit und
wertfreien Darstellung spannend bis zum Schluss. Als Vollblutwissenschaftler verzichtet der Autor auf psychologische
Bewertungen und Schlussfolgerungen moralischer oder auch nur sozialpolitischer
Art völlig, obwohl auch Täterprofile und Einordnungen in soziale
Kontexte keineswegs fehlen. Das Buch ist eine hochinteressante Sammlung
zu den Abgründen des menschlichen Daseins - und eine bunte Mischung
von Berichten zu Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Ermittlungsarbeit,
Winkelzügen der Justiz und der absoluten Unberechenbarkeit der menschlichen
Psyche und Wahrnehmung.
CSI war gestern - heute ist Benecke!!!, 23. Oktober
2002
Rezensentin/Rezensent: Katja Breuer -- Wenn
Ihr denkt, Biologen schwafeln (w)irres Zeug, das ein Normal-Sterblicher
gar nicht versteht, habt Ihr noch keinen Benecke gelesen! Der erste
Satz dieses Buches zieht sich wie ein roter Faden durch alle 335 Seiten:
Die Wirklichkeit ist spannender als jede Romanfantasie. Und wie spannend
Mark Benecke (be-)schreibt, solltet Ihr Euch wirklich einmal gönnen!
Endlich wieder ein Buch, das ich von der ersten bis zur letzten Seite
genossen habe! "Gelutscht" um genauer zu sein, denn zum "Fressen" ist
es zu schade! Einfach genial!
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Hamburg, Hansestadt Hamburg Deutschland -- Im Rheinland erzählt man sich gern kleine Geschichten beim Bier. Herr Benecke wohnt in der Kölner Altstadt, und sein neuestes Werk ist voller Anekdoten vom Feinsten: Kurz und mit guter Pointe. Meistens gehts um Verbrechen. Leichenteile im Gebüsch: Nicht zerstückelt vom irren Serienmörder, sondern von einer marokkanischen Familie, die gut im Hausschlachten war. Die Mumifizierung von Lenins Leiche hätte die Präparatoren fast selbst das Leben gekostet. Der Brauereimillionär Heineken bekam während seiner Entführungshaft täglich chinesisches Essen - deshalb entdeckte ihn die Polizei. Verschiedene Zeugen sehen ein Mädchen auf der Straße, das in Wirklichkeit in einem Brückenpfeiler gefangen ist. Ein evangelischer Pfarrer, dem rote Ameisen langjährige Haft einbringen. Wie lange lebt ein abgeschlagener Kopf? Das abscheulichste Mörderpärchen der Gegenwart lebt in Kanada - noch nicht lang genug im Gefängnis, meint die kanadische Bevölkerung.
Beneckes Buch ist, das sagt er selber, ein Buch für jedermann, ein Sammlung interessanter Kriminalfälle, kein Lehrbuch der Kriminalistik. Die Geschichten wechseln scheinbar ohne besondere Absicht Ort, Zeit und Thema. Was als nächstes kommt, ist unvorhersehbar -grad wie das Leben selbst. Wer Krimis mag, der genießt hier eine besondere Form: Die Wirklichkeit. Denn die, das ist das Motto des Autors, ist spannender als jede Romanfantasie. Fünf Sterne!
Spannender und unterhaltsamer Überblick für
Einsteiger, 17. Oktober 2002
Rezensentin/Rezensent: dasn666 aus Schleiden --
Zuallererst: der Titel ist irreführend. Weder geht es um Mordmethoden,
sondern um Tatabläufe und ihre Aufklärung, noch erzählt
Mark Benecke von seinen eigenen Fällen. Und deswegen tauchen auch
leider keine Maden auf, dafür aber die Ameise, die Pastor Geyer
zum Verhängnis wurde. Im lockeren Plauderton berichtet Benecke von
der Gerichts-Farce um O.J. Simpson, vom Versagen
der Polizei im Fall Bernardo/Homolka und auch in Vergessenheit geratene
Täter wie 'Papa' Karl Denke werden ausführlich vorgestellt. Verschiedene
kriminaltechnische Ermittlungsmethoden werden angerissen und man erfährt
eine Fülle von Nützlichem und Unnützem, etwa wie Lenin
konserviert wurde oder ob Menschen nach dem Enthaupten noch etwas fühlen.
Mein Fazit: ein spannendes und unterhaltsames Buch voller Informationen
und Ankedoten. Sehr gut für Einsteiger; für Leute, die sich
mit der Materie bereits beschäftigt haben, allerdings etwas zu
sehr an der Oberfläche.
Sehr unterhaltsamer Überblick für Einsteiger,
16. Oktober 2002
Rezensentin/Rezensent: dasn666 -- Viele kennen
Mark Benecke aus Talkshows und "Real Crime"-Serien, wo er in unterhaltsamer
und leicht verständlicher Art über seine Fachgebiete, leichenbesiedelnde
Insekten und Blutspurenanalyse, berichtet. In der gleichen angenehm
entspannten Art ist sein neuestes Buch verfaßt. Im lockeren Plauderton
wird der Leser an der Hand genommen und anhand bekannter und weniger
bekannter Kriminalfälle durch die verschiedensten Formen forensischer
Ermittlungsmethoden geführt. Für Neueinsteiger in die Materie
ergibt sich so ein spannender Überblick, der Lust auf mehr macht.
Der Titel ist allerdings irreführend, denn weder geht es
um konkrete Ermittlungsergebnisse/-methoden des Maden-Mannes, noch
berichtet er über "seine" Fälle. Und deswegen tauchen auch
leider keine Maden auf, dafür aber die Ameise, die Pastor Geyer
zum Verhängnis wurde. Es geht um die Gerichts-Farce um O.J. Simpson
ebenso wie um das Versagen der Polizei im Fall Bernardo/Homolka und auch
in Vergessenheit geratene Täter wie 'Papa' Karl Denke werden ausführlich
vorgestellt.
Mein Fazit: ein spannendes und unterhaltsames Buch voller Informationen
und Ankedoten. Sehr gut für Einsteiger; für Leute, die sich
mit der Materie bereits beschäftigt haben, allerdings etwas zu
sehr an der Oberfläche.
Auch
für Krimifreunde!, 19. Dezember 2002
Rezensentin/Rezensent: Tanja Kotowski aus Hürth Auch wer keine Ahnung
von Biologie hat, selber nicht in Leichen rumstochern möchte, sollte
sich dieses Buch mal einverleiben (bevor es einen einverleibt!). Spannender,
interessanter und fesselnder kann auch auch ein Agatha Christie oder Stephen
King nicht sein! Und wird man sich bewußt, dass die Fälle keineswegs
erfunden sind, dann wirds erst richtig gruselig...! Wenn alle Lehrbücher
so geschrieben wären, gäbe es nie wieder ein Problem mit der
Pisa-Studie!
"Erinnern Sie sich an den Beginn von Henning Mankells
Roman Mittsommermord: Drei Jugendliche werden auf bestialische Weise
umgebracht und die Leichen, in Plastiksäcke verpackt, vom Mörder
im Wald vergraben. Kurt Wallander wird mit der Aufklärung dieses
Falles beauftragt. Hätte er Mark Benecke an seiner Seite gehabt,
wäre der beliebte schwedische Kommissar bestimmt schneller ans Ziel
der Ermittlungen gelangt. Denn die Spezialität von Mark Benecke ist
die Untersuchung
des Zustandes von Leichen, in dem diese aufgefunden werden;
er kann anhand von Maden und anderen Insekten
manchmal dabei helfen, Todeszeit, Todes-Ort und Todes-Ursache von Verbrechensopfern
zu bestimmen.
Mark Benecke ist also kein Profiler, der ein Täterprofil
auf psychologischer Basis erstellt, sondern er kommt von den Naturwissenschaften,
der Biologie, der Medizin her und erstellt Leichenbefunde. Man könnte
ihn auch als Leichen-Profiler bezeichnen. Mark
Benecke ist auf dem Gebiet der Kriminalbiologie
eine international angesehene Koryphäe.
Dieser Band enthält eine Sammlung der schwärzesten Kriminalfälle
des 20. Jahrhunderts, darunter solche wie den Fall Heineken, Lindbergh,
Pastor Geyer, O. J. Simpson, Seifert (Volkhofen)
und Bartsch. Überaus lebendig und unterhaltend
wird aber auch auf Fragen eingegangen wie: Gab es in modernen Zeiten
noch Duelle? Kann man genetische Fingerabdrücke austricksen? Wie
führt eine liegen gelassene Brille zu einem grauenhaften Blutbad?
Wer außer O. J. Simpson weiß
noch etwas über den Tod seiner Ex-Gattin? Und was hat der berühmte
Bühnenmagier Houdini mit der deutschen Polizei, Sherlock Holmes
und Geistererscheinungen zu tun? Um auf den brutalen Mord im Mankell-Roman
zurückzukommen: Wer weiß, vielleicht ist es gut, dass Kommissar
Wallander im neuesten Roman von seinem Erfinder, Henning Mankell, in den
Ruhestand verabschiedet wird. Denn in der Begleitung von Mark Benecke
sähe er noch älter aus, als er sich bereits fühlt..."
Mark Benecke, geboren 1970, ist als Kriminalbiologe
und Spezialist für forensische Entomologie
(die Insektenkunde im Dienst der Gerichtsmedizin) tätig. Seine Arbeit
erregt immer wieder Aufsehen. Benecke war Mitarbeiter bei der Ausstellung
"Körperwelten", er ist Autor zahlreicher
wissenschaftlicher wie populärwissenschaftlicher Schriften (darunter "Der Traum
vom Ewigen Leben/The Dream of Eternal Life"
(1998/2001), "Kriminalbiologie" (1999)), Mitglied
angesehener Wissenschaftsgesellschaften,
ein Star der Medien und wurde vor kurzem mit der Ehren-Kriminalmarke des "Bundes Deutscher Kriminalbeamter"
(BDK) ausgezeichnet. Mark Benecke lebt in Köln.
Mark Benecke
MURDEROUS METHODS
Hardcover, 352 pages
Forensic Biology
Dr. Mark Benecke, born in 1970,
holds a doctorate in forensic biology. Benecke is a guest lecturer
and professor at universities in the USA, the Philippines, Vietnam,
and Columbia, a trainer at police academies, and a guest at the FBI
Academy (and, briefly, the Anthropologocal Research Facility, "Body
Farm"). He completed forensic expert programs in the USA and Canada.
Benecke works as an expert specializing in insects on widely
publicized investigations and has been elected to international research academies,
amongst them the oldest society of natural science research, the Linnean
Society of London, the International Academy of Legal Medicine, and the American
Academy for Forensic Sciences. In addition to articles
in scientific journals his writing appears regularly in nation wide dailies and weeklies.
Mark Benecke's special area of interest is examining the
condition of corpses as they have been found; based on the presence
of maggots, and adult insects, he
tries to determine the time and place of a victim's death — and this
often suffices to identify the perpetrator. Hence Mark Benecke is not
a "profiler", who compiles a psychological profile of the suspect, but
an investigator who applies his background in biology and medicine to
write autopsy reports. One could also refer to him as a "corpse profiler".
Mark Benecke is an internationally recognized eminent authority in the
subject areas of forensic medicine.
Murderous Methods is an anthology of the most horrid and
interesting criminal cases of the 20th century, including the cases
Heineken, Lindbergh, Pastor Geyer, O. J. Simpson, Seifert, and Bartsch. Altogether lively and entertaining,
the book also considers questions such as: Has the custom of dueling continued
into modern times? Is it possible to slip through genetic fingerprinting?
How does a forgotten pair of glasses lead to a horrific blood bath? Who,
besides O. J. Simpson, knows something about the death of his ex-wife? And
what does the famous magician Houdini have to do with the German police,
Sherlock Holmes and apparitions?
Confirming the notion "reality is more exciting than any
fantasy", Mark Benecke succeeds in making the
solving of highly publicized murders accessible to the reader in an
intensely entertaining and informative manner.
Der Autor über
sein Buch (Amazon.De)
Natürlich geht es in den "Mord-Methoden" weder um Tötungs-Techniken noch um die Person der Autors, sondern um besonders vertrackte Kriminal-Fälle des 20. Jahrhunderts. Die Ermittlungen waren dabei durch falsche Spuren, verkorkste Zeugen-Aussagen, von Schutz-Teufeln begleiteten TäterInnen und falsch gewählte Juries (etwa im Fall O.J. Simpson) dermaßen erschwert, dass selbst die Tat-Aufklärung manchmal keine rechte Freude aufkommen ließ. Als ich das frisch gedruckte Buch heute erstmals wieder durchgelesen habe, ist es selbst mir angesichts der oft schaurigen Wirklichkeit kribbelnd über den Rücken gelaufen. Lachen musste ich aber auch, meist über die verrückten Wendungen der Fälle.
Der Verlag hat die "Mord-Methoden" sehr liebevoll ausgestattet, mit gekacheltem Vorsatzblatt und Frontispiz des Künstlers Michael Hutter, und vor allem mit vielen sehr aufwändig gedruckten Fotos, darunter der Räuber Kneißl, die Serientäter Bartsch und sein vergessener Urahn "Vater" Denke, die Jahresringe der Holz-Leisten im Fall Lindbergh und Lenins Präparatoren.
Wenn Sie bislang dachten, Ihr Lieblings-Krimi sei spannend gewesen, versuchen Sie die "Mord-Methoden". Ich wette, dass auch Sie danach zustimmen, dass die Wirklichkeit spannender ist als jede Romanfantasie. Und: Jawohl, Sie erfahren auch etwas über perfekte Verbrechen und die so genannte "Body Farm".
Das Buch ist allgemein verständlich und hat den besonderen Vorteil, dass es jede Menge bislang nur in Fachkreisen zugängliches Material enthält.
Ich wünsche sehr viel Spaß beim Lesen!
Ihr Mark Benecke, Kriminalbiologe
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Der Mensch als Gummistiefeltier
Mordmethoden: Mark Benecke erzählt über das Böse in uns
Von Milos Vec
Quelle: Frankfurter Allgemeine
Zeitung, 16. Dezember 2002, S. 39
Mark Beneckes Kriminalfälle
scheinen den Erzählmustern des Pitaval entnommen: Mitten in die
beschauliche Alltagswelt hinein schlägt das Verbrechen schaurig zu.
Die realistischen Mordgeschichten jener Literaturgattung vermengten einst
den Unterhaltungswert mit der wissenschaftlichen oder moralischen Belehrung
des Publikums. Was dem französischen Anwalt und Namensgeber Francois
Gayot de Pitaval im achtzehnten Jahrhundert recht war, ist auch heute Mark
Benecke billig. Benecke ist
Kriminalbiologe und spezialisiert
auf forensische Entomologie, also die gerichtliche
Insektenkunde. In seinem Buch reiht er Verbrechen aneinander, bei denen
die Kriminalistik den entscheidenden Beitrag zur Aufklärung geleistet
hat.
Kein Sieg ohne Niederlage. Im Falle der naturwissenschaftlichen Kriminalistik bedeutete die Generierung bis dahin unbekannter Gewißheiten historisch einen Ansehensverlust des klassischen Beweismittels der Zeugenaussage und auch des Geständnisses. Nicht einmal die versammelten Anstrengungen der modernen Aussagepsychologie können die Zweifel stillen, die diese Beweismittel im Einzelfall umgeben. Alle Charakteranalysen, die sich auch im Falle Lindberghs anboten, waren weniger hilfreich als jener unscheinbare Holzsplitter, der den deutschen Einwanderer Bruno Hauptmann verriet. Sogar Benecke ist sich seiner Sache so sicher, daß er in seinem Triumph recht herablassend über sämtliche Methoden und Wissenschaften schreibt, die außerhalb des kriminalistischen Werkzeugkastens liegen.
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Morde mitten aus dem Leben
Mark Beneckes Plädoyer für wissenschaftliche Sachbeweise in der Kriminalistik
Von Monika LauerAus: Die Rheinpfalz, 5. Oktober 2002
Beneckes Spezialität, die ihm den Namen „Dr. Schmeißfliege" eingetragen hat, sind Rückschlüsse aus dem Insektenbefall von Leichen auf Todesort und Todeszeit. Eine keineswegs sehr appetitliche Art der Spurensuche und eine etwas andere Art der Spannung, als der Sonntagabend-Fernsehkrimi sie bietet. „Knochen im Wald" ist eines der Eingangskapitel von Beneckes Buch überschrieben. Sein Thema ist schauriger noch, als der Titel es ahnen lässt. In Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee liegt die „Body Farm" der Universität, nahe des Sportzentrums, doch mit Fitness hat sie nichts zu tun: Hier werden Verwesungsvorgänge untersucht.
Nicht nur Maden und Fliegen sind kriminalistische Werkzeuge: Auch Pollen können handfeste Beweise bei der Ermittlung des Todeszeitpunkts - und des Täters - liefern. Benecke führt einen Fall vom Februar 1994 an. An der Elbe in Magdeburg war bei Bauarbeiten ein Massengrab entdeckt worden -- auf einem Gelände, das zu unterschiedlichen Zeiten die Gestapo und die russische Geheimpolizei genutzt hatten. Anhand von Pollenspuren war zu belegen, dass die Russen 1953 hier Beteiligte am DDR-Aufstand hingerichtet haben.
Seine Suche nach Spuren rätselhafter Kriminalfälle führt Benecke nicht zufällig in die USA. Dort ist er als Gastdozent an Universitäten fast zu Hause. Seine „Mordmethoden" greifen zwei spektakuläre Fälle auf, die die Welt beschäftigten: die Entführung und der Tod des Lindbergh-Babys 1932 und der Mord an der Ex-Frau von O. J. Simpson 1994. Anhand dieser Sensationsprozesse führt Benecke vor, wie unsicher und beeinflussbar Zeugen sind, wie sich Ermittler oder eine Jury im US-amerikanischen Strafprozess von prominenten Beteiligten beeindrucken lassen.
Was Benecke in seinem wissenschaftlichen kriminalistischen Ansatz bestätigt: „Jurymitglieder und Zeugen haben vor Gericht das gleiche Problem: Sie haben keine Erfahrung darin, trockene, naturwissenschaftliche Tatsachen zu betrachten und gegeneinander abzuwägen." Das Buch ist ein gut argumentierendes Plädoyer für Sachbeweise und gegen Zeugenaussagen. „Wenn es wissenschaftlich einwandfreie Sachbeweise gibt, kann es manchmal sogar besser sein, alle Meinungen komplett zu vergessen. Denn was an ihnen wahr ist oder nicht, lässt sich oft nur schwer beurteilen."
„Mordmethoden" ist eine Abhandlung über neue Techniken und alte Unwägbarkeiten. Wie im Fall eines Serienvergewaltigers, der am Ende zum Mörder wurde: Keiner hätte ihm die Taten zugetraut, Zeugen haben sich widersprochen, die Ermittlungen führten in die Irre, und es sah kaum danach aus, dass dem machtbesessenen Täter noch jemals das teuflische Handwerk gelegt werden könnte. Erst die DNA-Analyse überführte Paul Bernardo zweifelsfrei und ordnete ihm eine Verbrechensserie zu, die kein Profiler ein und demselben Täter zugerechnet hätte.
Auch wenn Benecke seine „Mordmethoden" ausdrücklich „ein Buch für jedermann - kein Lehrbuch" nennt, auch wenn die Wirklichkeit „spannender als jede Romanfantasie" ist: „Mordmethoden" ist kein Krimi. Und als Bettlektüre empfiehlt es sich nur äußerst hart gesottenen Naturen.
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Interview mit Mark Benecke:
Die Realität ist spannender als jeder Roman
Suche nach entlarvenden Details
Von Stephan Schienbein (s.schienbein@mail.mittelhessen.de)Aus: Marburger Neue Zeitung, 26. Oktober 2002, Seite 18
Marburg. „Kommissar Schmeißfliege"
oder „Herr der Fliegen und Maden" - so wird Dr. Mark
Benecke oft genannt. Der Grund ist einfach. Benecke ist Kriminalbiologe und beschäftigt sich dabei
auch mit der Besiedelung von Leichen durch verschiedene Insekten, eben
Fliegen und deren Maden und Larven. Sein Ziel dabei: Die Wahrheit herauszufinden.
Wir sprachen mit dem 32-Jährigen Mark Benecke während des Marburger
Krimi-Festivals über seine Arbeit.
Wie wird
man Kriminal-Biologe und warum haben ausgerechnet Fliegen zu ihrem
Spezialgebiet gemacht?
Mark Benecke: Ich habe während meines Biologie-Studiums
in Köln in der Rechtsmedizin gearbeitet und mich dabei zunächst
mit DNA-Spuren, also dem
genetischen Fingerabdruck beschäftigt. Und das Labor lag neben dem
Obduktionssaal. So kam der Kontakt zu den Leichen. Und aus Interesse
habe ich mich dann mit der Insektenbesiedelung auf Leichen beschäftigt.
War denn die forensische Entomologie,
also die Beschäftigung mit Insekten in Kriminalfällen bis
dahin unbekannt?
Benecke: Keineswegs. Der erste beschriebene Fall
zur kriminalistisch angewandten Insektenkunde stammt aus dem 13. Jahrhundert
aus China. In Europa wurde die Methode von rund 150 Jahren in Frankreich
wieder aufgegriffen, gelangte aber nicht zu rechter Popularität.
Was können die Insekten denn für Informationen
liefern?
Benecke: Mit Hilfe der Insekten können ziemlich genaue
Angaben über die Liegezeit einer Leiche gemacht werden. Denn spezielle
Fliegen- oder auch Käferarten besiedeln zu ganz verschiedenen Zeitpunkten
tote Körper. Die Fliegen legen auf den Leichen ihre Eier ab. Und
anhand des Entwicklungsgrades der Maden und Larven kann dann, unter Einbeziehung
von Wetter- und Temperaturdaten, die Liegezeit bestimmt werden. Auch
ob der Fundort einer Leiche auch der Tatort ist, lässt sich mit den
Insekten nachweisen. Denn einige Insektenarten gibt es nur an bestimmten
Orten. Wenn wir jetzt an einer Leiche Insekten finden, die am Fundort
nicht vorkommen, ist klar, dass Fundort und Tatort nicht identisch sind.
Lassen sich noch weitere Nachweise erbringen?
Benecke: Ja, sehr gut sogar. In den Insekten können Substanzen
aus der Leiche nachgewiesen werden, wenn diese selbst in oder an der
Leiche nicht mehr zu finden sind. Es ist gelungen, anhand einer Fliegenmade den
genetischen Fingerabdruck eines Sexualstraftäters zu ermitteln.
An der Made wurde nämlich ein bestimmter Bestandteil der männlichen
Samenflüssigkeit, das Prostata-Spezifische-Antigen (PSA) nachgewiesen.
Die Made hatte das PSA mit dem Gewebe aufgenommen. Und damit wurde dann
die DNA-Struktur des Täters bestimmt.
Ständig mit Leichen zu tun zu haben, geht das nicht
an die Substanz?
Benecke: Das Geheimnis ist die sachliche Auseinandersetzung
mit einem Fall. Emotionen müssen außen vor bleiben. Deshalb
stelle ich mir nie die Frage nach Schuld oder Unschuld. Meine Aufgabe
ist es, die Wahrheit herauszufinden. Und dabei sind die Insekten die Zeugen und meines
Assistenten. Über den Rest müssen die Gerichte entscheiden.
Was war denn bisher Ihr spannendster Fall?
Benecke: Der kommt noch. Jeder Fall ist spannend und
interessant und stellt immer neue Herausforderungen. Denn die Wirklichkeit
ist spannender als jede Romanfantasie.
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Wenn der Wurm drin ist
Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke ermittelte im Lyz
Quelle: Siegener
Zeitung 8. November 2002
zel Siegen. Eine Lesung war das nicht. Unter dem Titel „Mordmethoden" war zwar ein „LyzLit-Abend angekündigt, aber was Mark Benecke am Mittwochabend den Gästen im Kleinen Theater anbot, weitete sich zum multimedialen Par-force-Ritt durch die Kriminalgeschichte des 20. Jahrhunderts aus. Und „madig" geschult sind die Besucher jetzt auch. Veranstalter war die Volkshochschule Siegen, deren Einladung viele Neugierige gefolgt waren.
Mark Benecke ist dünn, fahrig, überschlägt sich fast. Er muss seinen Beruf lieben, der Außenstehenden eher ein Stöhnen entlockt. Mark Benecke ist „der Herr der Maden", der „Quincy von Köln". Er ist Spezialist für forensische Entomologie, d.h. Insektenkunde im Dienst der Gerichtsmedizin. Kriminalbiologe darf man ihn auch nennen. Was genau Benecke da so treibt, zeigte er per Computerprojektion - oft sah man mehr, als man für einen guten Nachtschlaf gebrauchen kann.
Untersuchungsobjekt Beneckes ist die Faulleiche. Flugs
bevölkern nämlich Würmer*, Maden und andere
Insekten den toten Körper, nisten sich behaglich in Augen, Ohren
und Wunden ein. Diese Tierchen studiert Dr. Benecke, denn anhand ihres
Alters und ihrer Größe lassen sich Rückschlüsse
auf den Todeszeitpunkt, den Todesort und die Todesursache ziehen. Benecke
ist auf diesem Gebiet ein international gefragter
Mann; neben ihm gibt es höchstens ein weiteres Dutzend Kriminalbiologen.
Ekel sei kaum angebracht, denn die Faulleichen verströmten weder
giftige Gase noch interessierten sich die Maden für lebende Menschen,
erklärte der 1970 geborene Biologe. Allerdings:
„Es riecht stark und ist eine unglaubliche Sauerei." Die Fotos von Maden
auf Leichen mussten sich nicht alle Zuschauer/-hörer geben - verständlich.
Es war ein kurzweiliger Abend,
denn Benecke kann heiter erzählen, wenngleich auch nahe am Informations-Over-kill.
Doch nun zur Literatur: Im ersten Teil des Abends stellte Mark Benecke
berühmte Kriminalfälle des 20. Jahrhunderts vor, die er für
sein neustes Buch „Mord-Methoden" gesammelt und analysiert hat. U.
a. behandelt er O. J. Simpson, Ex-Football-Star
und heutiger Kleinkrimineller, der im Prozess um die Ermordung seiner
Ex-Frau Nicole und deren Freund freigesprochen wurde. Oder Pastor Geyer, der angeklagt war, seine Frau ermordet zu
haben - eine Ameise am Stiefel hat ihn überführt. Aber auch
weiter zurückliegende Mordfälle sind Angelegenheit des vor
Begeisterung übersprühenden Referenten: Räuber Kneißl, der Anfang des
vorigen Jahrhunderts in Bayern sein Unwesen trieb, oder die Entführung
von Charles Lindbergh junior 1932, dem Sohn des berühmten Atlantik-Überfliegers.
Foto: Kriminalbiologe Mark Benecke erzählte im Lyz lebhaft von seinen tierischen Helferchen, den Maden, die ihn bei der Verbrechensaufklärung unterstützen. Foto: pja
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Auszüge aus weiteren Rezensionen:
St. Pöltner Zeitung, 25. November 2002
Kein Buch, um daneben ein Butterbrot zu essen (...) In diesem faszinierenden
Pandämonium der Gewalt konfrontiert uns Benecke mit den weltweit
schwärzesten Kriminalfällen des 20. Jahrhunderts. Höchst
unappetitlich, aber wirklich sehr spannend!
Münstersche Zeitung, 2. Dezember 2002
Wie eine Mischung aus den TV-Profi-Ermittlern Dr. Quincy und Inspektor
Columbo kommt sich der Leser vor, auf der Suche nach Gerechtigkeit --
bis ihm wieder klar wird, dass die beschriebenen Fälle real sind.
(...)
Wie beim Krimi kann sich der Leser unter der Decke verstecken, mitfiebern
und sich gruseln.
Neues Deutschland, 23. November 2002
Benecke schreibt, dass die Wirklichkeit spannender ist als jede s
Produkt der Romanfantasie. Überraschende Wendungen, Hypothesen und
Deutungen ergeben sich nicht nur aus den Fällen selbst, sondern gleichwohl
aus der Art und Weise, wie der Autor die Geschehnisse aneinander reiht.
http://www.krimi-forum.de/, 22. März 2003
Und ein ernstzunehmendes Sachbuch besticht in erster Linie durch seine Vielzahl an dem Laien völlig unverständlichen Fachtermini, die mittels ellenlanger Sätze eher unaufregenden Inhalts verknüpft wurden und beim Leser spätestens auf Seite 41 den unstillbaren Wunsch erzeugen, die Augen wenigstens für einen Moment schließen zu können ...? Doppelt falsch!
Den besten Gegenbeweis liefert der Kriminalbiologe Mark Benecke mit seinem jüngsten Werk, dessen Titel "Mordmethoden" nur unvollständig die Fülle der spannend aufgemachten Informationen zu bekannten und weniger bekannten Kriminalfällen und Ermittlungstechniken widerspiegelt.
Das Buch des hippen Kölners, der in seinem "Veedel" schon mal
im Supermarkt ein Bier kaufen geht (wie aus verlässlicher Quelle zu
erfahren ist), wenn er nicht gerade die Welt bereist, um als Gast-Dozent
Vorlesungen in Asien oder Amerika zu halten oder neue makabre Fun-Links
auf seine hervorragend gemachten Webseite www.benecke.com stellt, hat Pfiff,
ohne trivial zu sein und ist aufregend, ohne dass der Autor auf billige
Effekthascherei gesetzt hätte.Wenn er die unterschiedlichsten Fälle der jüngeren deutschen und internationalen Kriminal-Geschichte vorstellt und die Methoden darlegt, auf die bei den Ermittlungen zurückgegriffen wurde, dann lässt er nicht selten Protokolle der unmittelbar Beteiligten sowie Aufsätze von Rechtsgelehrten und - medizinern sprechen, ohne dies zu kommentieren oder zu werten.
Auch bemüht sich Benecke in all jenen Fällen, in denen der Ausgang eines Falles durch Zweifel gekennzeichnet war, um eine vollständige Darstellung ALLER Aspekte und überlässt dann die Entscheidung, wie es denn wohl gewesen sein mag, allein der Phantasie des Lesers.
Die zahlreichen Fallbeispiele werden stets ergänzt durch Sachinformationen zu dieser oder jener Technik, bzw. den Gründen für ihre Bedeutung - wussten Sie z.B: dass ohne eine genaue Angabe der Leichenliegezeit auch keine Alibis überprüft werden können, weil man ja gar nicht weiß, wann der Verblichene sein Leben lassen musste. Dabei stellt der Spezialist für forensische Entomologie aber auch viele Methoden anderer Fachrichtungen vor und beschränkt sich beileibe nicht auf die Insektenkunde im Dienst der Gerichtsmedizin.
Und wenn dieser Mann über Serienmörder referiert, dann weiß er wovon er spricht - hat er doch selbst den 200-fachen Kinder-Killer Luis Alredo Garavito Cubillos getroffen, wie der Literaturliste durch den Verweis auf seinen Aufsatz "Luis Alredo Garavito Cubillos. Kriminalistische und juristische Aspekte einer Tötungsserie mit über 200 Opfern" zu entnehmen ist.
Sollten Sie also ein Faible für die Fachgebiete von Kay Scarpetta, Tempe Brennan, Eva Duncan und Konsorten haben, dann geht kein Weg an diesem Werk vorbei.
Ach übrigens: Wer auf Seite 41 bei der detaillierten Beschreibung der Kurse in forensischer Anthropologie in der "Body Farm" die Augen geschlossen hat, der sollte sich besser auf Anzeichen von Vitalfunktionen untersuchen lassen ...
Miss Sophie
[About Mark Benecke ENGLISH TEXT ]
See also:
- moordmethoden (NL)
- Murderous Methods (US)
- lithuania_mm (Lithuanian Version)
Mark Benecke, Ph.D., Certified & Sworn In Forensic Biologist, International Forensic Research & Consulting, Postfach 250411, 50520 Cologne, Germany; E-Mail: forensic@benecke.com, www.benecke.com, Text / SMS only +49-173-287-3136.