2002-12-19 AZ: Quincy von Köln will Hitlers Tod klären
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Quelle: AZ (München), 19. Dez. 2002, Panorama, Seite 40
(Keine Gewähr für den Inhalt des Artikels.)
Quincy von Köln will Hitlers Tod klären
War der angebliche Selbstmord doch Mord?
Der Kriminalbiologe Mark Benecke will die letzten Geheimnisse um den
Selbstmord Adolf Hitlers lüften. Dafür
habe er in der vergangenen Woche im Moskauer Staatsarchiv und im Gebäude
des ehemaligen Sowjet-Geheimdienstes KGB Hitlers Gebiss, dessen mutmaßliche
Schädeldecke und Teile des Sofas, auf dem der Selbstmord stattgefunden
haben soll, untersucht, bestätigte der Kölner.
Zur populären Theorie, Hitler habe sich mit Gift aus einer Glaskapsel getötet, sagte der Biologe: „Es gibt zwar keine Möglichkeit mehr, Glassplitter nachzuweisen. Das heißt aber natürlich nicht, dass er sich nicht trotzdem vergiftet hat. Nach Befragungen von noch lebenden Zeitzeugen erscheint es eher so, als ob die Giftgeschichte zusätzlich eine politische Intrige des Geheimdienstes war."
Das untersuchte handgroße Schädelstück
weise ein Loch auf, sagte Benecke, der der „Quincy
von Köln" genannt wird. Das Loch sei die Austrittsstelle einer
Kugel. „Es wurde von unten im vorderen unteren Gesichtsbereich geschossen:
unter dem Kinn oder in den Mund." Allerdings mochte Benecke nicht beschwören,
dass der Schädel auch wirklich der von Hitler war. Die Untersuchungen
dauern an.
Mark Benecke, Ph.D., Certified & Sworn In Forensic Biologist, International Forensic Research & Consulting, Postfach 250411, 50520 Cologne, Germany; E-Mail: forensic@benecke.com, www.benecke.com, Emergency Phone +49-173-287-3136, FAX +49-221-660-2644.